Widerlager- und Kammerwand am Bahnhof Sinsen gerissen

„Wir können die Sorge der Bürgerinnen und Bürger verstehen“, bestätigten übereinstimmend der Landratskandidat Jochen Welt sowie der Bürgermeisterkandidat, Jens Vogel, „bei einem so auffällig sichtbaren Riss geht das Sicherheitsgefühl verloren.“ Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Peter Wenzel hatte Welt und Vogel sowie den SPD Stadtverbandsvorsitzenden, Michael Groß, im Namen des SPD Ortsvereines Sinsen-Lenkerbeck Hilfe suchend gebeten, sich selbst ein Bild von dem Schaden an der Bahnüberführung zu machen. Aufmerksame Sinsener hatten sich an den Ortsverein gewandt, damit der sich kümmert.

„Kleinere Mängel sind ja an einigen Stellen zu beobachten“, so Groß, „doch bei diesem Schaden kann ich verstehen, dass den Menschen angst und bange wird.“ Die Bahnüberführung am Bahnhof Sinsen wird aus mehreren Brücken gebildet, dass nördliche Widerlager der östlichsten Brücke, eine Stahlbrücke, weist dabei einen besonders großen Riss auf. Dieser Riss führt durch die Auflagerbank aus Beton sowie durch den Backsteinunterbau. Wie tief dieser Riss in das Bauwerk hineinreicht, konnte Jens Vogel trotz der Zuhilfenahme einer Leiter nicht erkennen. „Hier ist nicht einfach Putz geplatzt“, stellt Vogel fest, „sondern die Konstruktion!“. Doris Schindler weiß von Sinsenern zu berichten, „die erhebliche Vibrationen an dieser Stelle beobachtet haben wollen. Andere vermuten, dass die Durchfahrten schnellerer Züge zukünftig Gefahr für diesen Teil herbeiführen werden.“

Jochen Welt sichert sein Hilfe zu: „Ich werde gemeinsam mit Jens Vogel umgehend den Bahnchef Mehdorn anschreiben sowie unseren Bundesverkehrminister, Manfred Stolpe. Hier muss schnellsten und mit oberster Priorität das Gefährdungspotenzial überprüft werden!“ Für Jens Vogel ist klar: „Die Bahn wird sicher dankbar sein, dass dieser Hinweis so schnell wie möglich an die richtige Stelle gelangt!“

„Im gleichen Zuge werde ich nochmals auf Bitten von Michael Groß meine Unterstützung zur Verbesserung der Situation zum Ausdruck bringen“, so Welt, „denn der Treppenaufgang zu den Bahngleisen ist mehr als kinder-, senioren- und behindertenunfreundlich. So ein Aufgang stellt für einen großen Kundenkreis der Bahn ein unüber-windbares Hindernis dar!“