Marl ist idealer Standort für die neue Kraftwerkstechnologie

von links: Dr. Bernhard Kasperek MdL, Ingrid Heinen (stellv. Fraktionsvorsitzende), Jens Vogel (SPD-Bürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender), Minister Dr. Axel Horstmann, Manfred Degen MdL

„Wir brauchen neue Kraftwerke. Marl ist ein idealer Kraftwerksstandort zur Energieversorgung der Region“. Dieses klare Bekenntnis äußerte NRW-Energieminister Dr. Axel Horstmann gegenüber den heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Bernhard Kasperek und Manfred Degen sowie dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Jens Vogel und der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ingrid Heinen. Das Gespräch fand heute Mittag im Düsseldorfer Landtag statt und war von Jens Vogel und Dr.Bernhard Kasperek initiiert worden.

Mit dem Minister wurden die Möglichkeiten des Kraftwerksstandortes Marl erörtert. Das in der Diskussion befindliche Steinkohlereferenzkraftwerk wird den Wirkungsgrad des Kohleeinsatzes auf 46 bis 48 % erhöhen. Damit wird eine Technik bereit gestellt, die auf weitere Kraftwerke übertragen werden kann.

Marl mit dem Chemiepark ist besonders geeignet für ein modernes Kraftwerk zur Erzeugung von Energie und der Nutzung der anfallenden Wärme für die Chemiebetriebe.

Dr. Axel Horstmann schlug vor, potenzielle Investoren mit Kommunen an einen Tisch zu bringen. Er sagte zu, den Kraftwerksstandort Marl persönlich in Augenschein zu nehmen.

Jens Vogel bedankte sich beim Minister für seinen Einsatz und sicherte zu, darauf zu drängen, dass die Stadtverwaltung ihre Hausaufgaben macht:
„Der Ball liegt bei der Bürgermeisterin, die das Baurecht am Marler Standort klarstellen muss. Wir brauchen Einsatz für eine Standortvorsorge, damit Marl seine Chancen hat. Deshalb muss die Bürgermeisterin die Frage beantworten, wie sie den Ratsbeschluss für den Kraftwerksstandort Marl bisher umgesetzt hat“.