Der Nonnenbusch ist und bleibt uns wichtig!

„Das Wohngebiet Nonnenbusch wird vergessen“, mit dieser Botschaft haben sich ein Teil der Anwohnerinnen und Anwohner mit einer Unterschriftenliste an die Marler Kommunalpolitik gewandt. Der Bürgermeisterkandidat Jens Vogel hat daraufhin umgehend mit den Initiatoren Kontakt aufgenommen und gemeinsam mit dem SPD Ortsverein Sinsen – Lenkerbeck zu einem Ortstermin mit den Betroffenen eingeladen.

Schon seit mehreren Jahren bemüht sich die SPD um eine Verbesserung der Lebenssituation gerade im Nonnenbusch. Von den Anwohnern wird beklagt, dass die seit Jahren aufgegebene Ladenzeile im Zentrum des Wohngebietes als Bauruine ein Mahnmal für die desolate Zukunftsoption des Wohnumfeldes darstellt. Stein des Anstoßes, so konnte Jens Vogel hören, ist nicht die Bauruine, sondern eben auch das verschmutzte und ungereinigte Umfeld. Erschwerend kommt der Leerstand des ehemaligen Praxisgebäudes eines Arztes direkt gegenüber hinzu. Darüber hinaus sollen Jugendliche an dieser Stelle ihr Unwesen treiben. „Ich lasse meine Kinder hier nicht allein zum Bus hergehen, “ so eine Anwohnerin, „denn sie werden an dieser Stelle bedroht und beschimpft.“ „Selbst für Erwachsene, “ so ein weiterer Anwohner „ist es nicht leicht, ungeschoren vorbei zu kommen. Selbst auf der eigenen Terrasse kann es vorkommen, dass man über den Zaun mit Steinen beworfen wird!“

Beklagt wird an manchen Stellen die schwierige interkulturelle Zusammensetzung der Belegung der Neuma-Wohnungen, die in einigen wenigen Häusern zwangsläufig für Zündstoff sorgen muss. „Da stauen sich unnötig Konflikte auf und das Aggressionspotential entlädt sich dann in unserem Wohngebiet! Darauf haben wir die Neuma schon mehrfach, auch schriftlich, aufmerksam gemacht, “ berichten die Anwohner enttäuscht.

Der SPD Ortsvereinsvorsitzende, Peter Wenzel, weiß gemeinsam mit Doris Schindler zu berichten, mit welchem lang anhaltendem Atem der SPD Ortsverein Sinsen-Lenkerbeck sich mit Jens Vogel immer wieder um eine Verbesserung der Situation bemüht hat und noch bemüht. „In den letzten Jahren haben wir immer wieder das Gespräch zu den unterschiedlichen Problemen mit der Stadt, der Neuma, den ehemaligen Eigentümern der Ladenzeile und selbst dem Polizeipräsidium in Recklinghausen gesucht", so Wenzel, der den Frust der Anwohner/innen gut verstehen kann. „Manchmal, “ so Wenzel, “haben wir noch nicht einmal eine Antwort erhalten. Doch die Neuma müht sich nach unserer Erfahrung sehr!“ Die aktuelle Information eines Anwohners, dass nun die Eigentumsverhältnisse der Ruine sich verändert haben sollen, konnte die SPD bestätigen. „Wir hoffen nun, “ so Jens Vogel, „dass dieses Problem jetzt endgültig gelöst werden kann und der Schandfleck wegkommt!“

Doris Schindler will umgehend im Jugendamt dafür eintreten, dass „die mobile Jugendarbeit sich verstärkt hier im Nonnenbusch zeigt!“ „Ebenso werde ich, “ so Jens Vogel, „Gespräche mit der Neuma und dem Ordnungsamt führen!“

„Dicke Bretter bohren“, so Peter Wenzel, „ist nicht einfach! Vor allem wenn sie einem nicht gehören“ „Sie können sich aber sicher sein, unsere Bohrgeräusche werden bis zum Durchbruch nicht verstummen,“ so Jens Vogel.