SPD Drewer-Nord wählt Kommunalwahlkandidaten

Werner Arndt, Gabi Hawig und Peter Pyka treten bei der Kommunalwahl 2004 für die SPD in Drewer-Nord an. Das ist das einhellige Ergebnis der Mitgliederversammlung des Ortsvereins am Mittwochabend. Zu den ersten Gratulanten gehörten Manfred Degen (MdL) und Jens Vogel, SPD Bürgermeisterkandidat.

Peter Pyka, 53 Jahre, ist Chemiemeister und Betriebsratsvorsitzender der Vestolit GmbH und wird im Wahlkreis 11 kandidieren. Er gehört dem Stadtrat seit 1999 an. Werner Arndt, 43 Jahre, ist Fraktionsgeschäftsführer und Vorsitzender des Sozialausschusses. Er vertritt seit 1989 die Interessen des Wahlkreises 12 im Stadtparlament. Erstmalig kandidieren wird Gabi Hawig, 44 Jahre. Sie ist Übersetzerin und seit 5 Jahren sachkundige Bürgerin im Schul- und Kulturausschuss. Gabi Hawig wird im Wahlkreis 13 antreten und dabei den stellvertretenden Bürgermeister Heinrich Ahlert ersetzen, der bei der nächsten Wahl aus Altersgründen nicht wieder antritt. Zu Huckpackkandidaten (Ersatzkandidaten) wurden Nicolo Pisciotta, Fritz Fuchs und Willi Päseler gewählt.

Spannend wurde es bei der Nominierung für den Kreistagswahlkreis 14. Gleich drei Kandidaten stellten sich den Mitgliedern zur Wahl. Im 2. Wahlgang setzte sich der 22-jährige Verwaltungsfachangestellte Jörg Kupitz gegen Inge Tötsch und Dieter Jürgens durch. Kupitz ist Vorsitzender der SPD-Jugendorganisation (Jusos) im Kreis Recklinghausen.

Die SPD Drewer-Nord, so OV-Vorsitzender Werner Arndt, gewann bei der Kommunalwahl 1999 alle drei Ratsmandate und das Kreistagsmandat direkt. Daran wolle man trotz schwieriger Rahmenbedingungen anknüpfen. Die Verankerung und die Präsenz vor Ort sind eine traditionelle Stärke der SPD Drewer-Nord, so Werner Arndt weiter. In Marl herrscht seit der letzten Kommunalwahl Stillstand. Dieser wird wesentlich verursacht durch die „Personaldebatten der Eitelkeiten“ zwischen der CDU und ihrer Bürgermeisterin Uta Heinrich. Daher wird die SPD bis zum Wahltag mit konstruktiver und sachbezogener Politik für die Menschen in Marl um jede einzelne Stimme werben.