Der 27jährige Dennis Gerullis ist zum stellvertretenden Ortvereinsvorsitzenden gewählt!

Die gut besuchte Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Sinsen – Lenkerbeck wurde eingeleitet und wesentlich belebt durch den Referenten des Abends, Dr. Bernhard Kasperek, der einen fundierten Ausblick in die Zukunft von NRW gab. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Landtag NRW ist er natürlich ganz dicht an den ak-tuellen Ereignissen und kann deshalb mit vielen Details die derzeitig schwierige Situation aufzeigen. „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten?! Perspektiven in NRW so lautete der Titel seines Referates. Von schlechten Zeiten und der Stimmung in der Bevölkerung konnten dann eher die Mitglieder bei der sich anschließenden Diskussion berichten. Dazu hatte Dr. Bernhard Kasperek ausdrücklich aufgefordert: „ich möchte gerne eure Meinung hören, damit ich sie auch in meiner Fraktion weitergeben kann!“

Nach einer anschließenden kontroversen Diskussion zum Straßenbau und zu Schulen, über Zahnersatz bis hin zur Bezahlung im Öffentlichen Dienst dankten viele Mitglieder „unserem Bernhard“ für seine Offenheit. So lobte Dennis Gerullis ihn auch: „Wir wollen hier in Sinsen-Lenkerbeck keine Schönredner, sondern klare Worte hören, gerade wenn sie uns nicht gefallen!“

Im Anschluss daran wählte die Mitgliederversammlung zur Delegiertenkonferenz für die Europawahl Doris Schindler und Norbert Batterewitz als Delegierte. Des Weiteren stand die Wahl der neuen Schriftführerin an, bei der sich Vivien Wiers eindeutig durchsetzte.

Darüber hinaus musste ein neuer stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender nachgewählt werden. Bei der Frage der sich hierfür eignenden Person gab es im Ortsverein keine Diskussionen darüber, dass sich der Hoffnungsträger der Zukunft, Dennis Gerullis, dieser Funktion annehmen muss. Dementsprechend überzeugend fiel auch das Wahler-gebnis aus. Einstimmig wurde der 27jährige, der sich schon als Jusobeauftragter im Ortsverein einen Namen gemacht hat, gewählt. Dennis Gerullis, sichtlich gerührt über das große Vertrauen, schließt mit dem Worten: „Ich bin stolz, in meinem Alter in so einem aktiven Ortsverein stellvertretender Vorsitzender geworden zu sein, “ und drohte gleich, „aber glaubt ja nicht, dass ich der einzige bleibe, dafür werde ich schon Sorgen!“