Waltraud Lehn und Jochen Welt lehnen Verstaatlichung der Zechen ab

„Die Vorstellung des RAG Vorstandschefs Werner Müller, die Zechen aus dem Konzern abzustoßen und zu verstaatlichen stößt bei der SPD auf Ablehnung,“ dies machen die SPD- Bundestagsabgeordneten Waltraud Lehn und Jochen Welt in einer gemeinsamen Erklärung deutlich. Die beiden Politiker weisen dabei auf die Milliarden Zuschüsse hin, die über Jahre in die Steinkohle geflossen sind, um einen sozialverträglichen Abbau bei den Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Auf diesem Weg konnte auch der Umbau eines ganzen Wirtschaftszweigs organisiert werden. Ohne die Subventionen gäbe es den Rag-Konzern heute gar nicht. Unter diesem Hintergrund dürfe sich die RAG weder gegenüber den Bergleuten noch gegenüber der Region aus der Verantwortung ziehen. Auch wirtschafts- und finanzpolitisch sei eine Verstaatlichung nicht vernünftig und auch gar nicht machbar. Wir brauchen die Steinkohle auch zukünftig als Energieträger. Dazu muss die RAG einen Beitrag leisten.