Vogel: Dechert soll die Konsequenzen ziehen

"Es wird allerhöchste Zeit. Friedrich H. Dechert sollte die Konsequenzen ziehen und von seinem Aufsichtsratsmandat bei der Neuma zurücktreten", fordert deren Aufsichtsratsvorsitzende Jens Vogel (SPD).

Es sei die Pflicht eines jeden Aufsichtsratsmitgliedes, zum Wohle der Gesellschaft beizutrage, schreibt Vogel in seiner Reaktion auf die Dechert-Stellungnahme (WAZ vom 6. August: "Albert Kopecky soll zurücktreten"). Dechert denke gar nicht daran, diese Aufgaben zu erfüllen.

"Sein einziges politisches Motto heißt Miesmachen um jeden Preis. Nur deshalb verunsichert er die Bewohner des Laubfroschs und fordert den Abriss, obwohl dieses Haus wirtschaftlich akzeptabel läuft. Die finanziellen Folgen für die Neuma sind ihm egal. So handelt kein verantwortungsvolles Aufsichtsratsmitglied."

In die gleiche Richtung ziele jetzt seine Kritik an Albert Kopecky. Dieser setze sich seit vielen Jahren engagiert für die Belange der Mieter und Mieterinnen ein, schreibt der Aufsichtsratsvorsitzende. "Dies alles geschieht ehrenamtlich als Vorsitzender des Mieterbeirats und als Aufsichtsratsmitglied. Dafür verdient Albert Kopecky Anerkennung. Friedrich H. Dechert passt dies nicht in den Kram. Deshalb blendet er die Wirklichkeit aus." Dechert solle erkennen, dass er seine Neuma-Pflichten nicht erfüllt."

06.08.2003 Stellungnahme