Verkehrsinfrastuktur und Wirtschaftsförderung

Mit der Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur für die Wirtschaftsförderung haben sich die Mit-glieder des Arbeitskreises Wirtschaft und Arbeit auf ihrer letzten Sitzung beschäftigt. Dabei waren sie sich einig:

Der Ausbau der A 52 muss innerhalb der nächsten fünf Jahre kommen, um die Betriebe in Marl und Umgebung besser an das Autobahnnetz anschließen zu können.

Die A 43 muss wegen ihrer starken Belastung sechsspurig ausgebaut werden – mindestens von Haltern in Richtung Bochum.

Im Zuge dieses Ausbaus muss Marl über die B 225 an die A 43 angeschlossen werden. Ein gutes innerstädtisches Straßennetz ist ein wichtiger Werbefaktor für mögliche Investoren.

Für den Schienenverkehr fordert die Marler SPD weiterhin einen halbstündigen Takt auf der Linie Essen – Marl – Haltern. Die Linie S9 (Essen – Marl – Haltern) kann über die vorhandenen Betriebsbahngleise von AV mit der Linie Essen – Marl-Sinsen – Münster verbunden werden. Es ist zu prüfen, ob diese Verbindung für den innerstädtischen und städteverbindenden Schienenverkehr genutzt werden kann.

Der Verkehrslandeplatz Loemühle muss erhalten bleiben mit der Option, seine Möglichkeiten zur Stärkung der Region zu nutzen.

Die Meinungsbildung fasst der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Vogel zusammen: „Eine wirtschaftlich starke und attraktive Wirtschaftsregion braucht heute vielfältige Verkehrssysteme, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Die Wirtschaftsförderung vor Ort muss sich gemeinsam mit den Abgeordneten in Bund und Land darum kümmern“.

Beim nächsten Treffen des Arbeitskreises wollen die Mitglieder gemeinsam mit Dr. Manfred Gehrke von der örtlichen Wirtschaftsförderung die Entwicklungschancen für Betriebe und Arbeitsplätze in Marl und der Region erörtern.