Neuer Interessent für den Industriepark Marl/Dorsten

Das Kirchturmdenken hat in der Wirtschaftsförderung keinen Erfolg. Deshalb müssen alle Verantwortlichen im Kreis Recklinghausen, in Gelsenkirchen und in Bottrop endlich gemeinsam und mit einer Stimme auftreten. Dies ist das Fazit des Arbeitskreises Arbeit und Wirtschaft der Marler SPD.

Drei Jahre hatte der Landrat Zeit, dem Kreis in der Wirtschaftsförderung eine Stimme zu geben. Geschehen ist nichts. Es ist beschämend, in Sonntagsreden die Strukturschwächen des Emscher-Lippe-Raumes darzustellen, um dann aus Düsseldorf die Leviten gelesen zu bekommen.

Deshalb fordert die Marler SPD für die weitere Gestaltung der Wirtschaftsförderung:

– Der Emscher-Lippe – Raum muss geschlossen und einheitlich auftreten.
– Die vorhandenen Attraktionen müssen deutlich herausgestellt werden: Arbeitsplätze in Chemie, Kohle, Mittelstand, Handel und Dienstleistung.

Wir brauchen uns aber auch nicht bei Freizeit und Tourismus verstecken, ebenso bei Kultur und Neuen Medien. Die Emscher-Lippe-Region hat über 1 Million Einwohner, damit auch Kunden, Interessenten.

Der Arbeitskreis wird sich demnächst mit der Verkehrsinfrastruktur als fördernden Faktor der Wirtschaftsförderung befassen.