Keine betriebsbedingten Kündigungen mit der SPD

Michael Groß MdB

Die SPD lehnt betriebsbedingte Kündigungen von Mitarbeitern in der Stadtverwaltung ab. Mit uns ist dieser Weg nicht zu machen. Das ist kein Konzept für morgen, sondern aus dem letzten Jahrtausend.

Wir brauchen in Marl keine verunsicherten, sondern hoch motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um uns in der Emscher-Lippe-Region gut aufstellen und den Wettbewerb der Regionen in einer globalisierten Welt gemeinsam mit dem Ruhrgebiet bestehen zu können. Personal- und Qualitätsentwicklung sowie Flexibilität sind die Instrumente, mit denen die Stadtverwaltung den Anforderungen der Zukunft gerecht werden muss. Die SPD will insbesondere jungen Arbeitnehmern eine Perspektive in unserer Stadt bieten.

Die SPD wird um jeden Arbeitsplatz kämpfen und dort um so mehr, wo wir unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung haben. Die CDU schürt durch ihre Politik die Angst vor Arbeitslosigkeit und will von ihrem eigenen Versagen in Marl ablenken. Immerhin war es ihr Wahlversprechen, den Haushalt der Stadt Marl in kurzer Zeit zu konsolidieren. Jetzt hilft ihr nur noch, Ängste bei den Menschen in Marl zu schüren. Wenn man jeden aus opportunistischen und populistischen Gründen bedienen will, kann es nicht gelingen, finanziell Schwerpunkte zu setzen und die Stadt zu entschulden. Endlich wissen die Bürger in Marl, wohin sie die CDU nach der nächsten Kommunalwahl führen will.

Seit zwanzig Jahren führt diese einseitig geführte Kostendiskussion in die Irre und lässt die Arbeitslosenzahlen steigen. Mangelnde Kaufkraft, mangelnde Investitionen und fehlende Arbeitsplätze ziehen sich in der gegenwärtigen Konjunkturkrise gegenseitig nach unten und gefährden auch den Mittelstand in Marl. Und die Angst vor Arbeitslosigkeit und geringes Einkommen machen die Verbraucher vorsichtig und sie halten ihre Geldbörse fest verschlossen.