Projekte mit dem Kinderschutzbund Marl

Michael Groß MdB

Wir freuen uns, dass sich in Marl nun ein Ortsverband des Kinderschutzbundes gegründet hat. Wir haben darüber Kenntnis, dass der Verein über die erforderliche Fachlichkeit ein großes Engagement verfügt. Auch im Rahmen von Ehrenamtlichkeit birgt diese Organisation viel Potenzial, von dem die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt nur profitieren können.

Wir glauben darüber hinaus, dass die Politik und die Stadtverwaltung eine große Verantwortung haben, diese motivierten Menschen bei der möglichst raschen Einbindung in die Kinder- und Jugendhilfearbeit zu unterstützen.

Unlängst wurde in Sinsen vor Ort beim „Runden Tisch“ von der Verwaltung ein möglicher neuer Standort für die Kinder- und Jugendarbeit vorgestellt. Hierbei war die Sprache von Räumlichkeiten in bzw. unter der Johannesschule sowie einem Pavillon auf dem Abenteuerspielplatz.
Da es sich hierbei um zwei getrennte Räumlichkeiten handelt und zudem eine Form der Stadtteilorientierung dort im Konzept angedacht wird, sehen wir die Möglichkeit, zu einer Kooperation vor Ort mit dem Kinderschutzbund zu gelangen.

Mehrere Vorteile würden sich hierbei ergeben:

– der DKSB hätte einen festen Standort,
– Inanspruchnahme von Ehrenamtlichkeit,
– das Kinder- und Jugendhilfe-Angebot würde aufgewertet, da ansonsten nur ein hauptamtlicher städtischer Mitarbeiter verantwortlich vor Ort ist,
– der Bedarf für ein solches Angebot ist gegeben.

Zudem ergibt sich die Chance im Rahmen eines Projektes neue Formen der Zusammenarbeit zu erproben, die eine integrierte Stadtteilarbeit ergänzen. In diesem Zusammenhang wäre darüber hinaus die Frage und Diskussion nach einer „Familienschutz – Ambulanz“ zu projektieren.

Wir bitten darum, dass baldmöglichst seitens des Jugendamtes Kontakt zum Kinderschutzbund aufgenommen wird, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Unterstützung anzubieten.