Ordnungspartnerschaft zwischen Ordnungsamt und Polizei positiv

Als außerordentlich positiv beurteilt der SPD-Stadtverband die bis jetzt bestehende Ordnungspartnerschaft des Ordnungsamtes Marl mit der Polizei. In seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag informierte sich der zuständige Arbeitskreis „Ordnung und Sicherheit“ unter der Leitung des stellv. Vorsitzenden des SPD-Stadtverbandes Marl, Josef Heinen, über die Zusammenarbeit der beiden Behörden.

Schon jetzt zeichnet sich bei der Bevölkerung eine große Zustimmung ab, die allein schon durch die Kenntlichmachung der Ordnungskräfte mit entsprechenden Jacken und dem Schriftzug „Ordnungsamt“ hervorgerufen wird. Die Bürger Marls sprechen die Ordnungshüter an, machen auf kleine aber auch größere Probleme aufmerksam. Die SPD-Vertreter sind sich darüber einig, dass diese Ordnungspartnerschaft intensiviert werden sollte und wollen sich darum bemühen, diese Kontakte aufzuweiten. Bisher gibt es nur zwei Mitarbeiter im Ordnungsamt, die durch Umschulungsmaßnahmen – in Zusammenarbeit mit der DSK (Deutsche Steinkohle) – ausgebildet wurden. Es soll in Gesprächen mit der DSK erreicht werden, dass noch weitere vier bis sechs Mitarbeiter umgeschult werden. Eine weitere Verbesserung sieht der Arbeitskreis in der Zusammenarbeit mit den Bezirksbeamten der Polizei. Gemeinsame Streifengänge würden das Sicherheitsgefühl der Menschen in der Stadt erheblich steigern. Sie könnten mithelfen wilde Müllkippen, Feuer im Freien, Zerstörungen auf Spielplätzen, Friedhöfen oder Anlagen zu verhindern. Aber auch als Ansprechpartner für Menschen mit Krankheiten und anderen Problemen dienen.

Ein weiterer Vorschlag ist ein Gespräch mit Verantwortlichen des Marler Stern, der Eigentümergesellschaft, der Vestischen Straßenbahnen GmbH sowie der Ordnungsbehörden und anderen, um durch ein gemeinsames Vorgehen ein Höchstmaß an Sicherheit für die Bürger der Stadt zu erreichen.