Politik der Taten nicht der Worte ist gefragt

Peter Wenzel
Peter Wenzel

Der Vorsitzende des Ortsvereins Sinsen Lenkerbeck schreibt an die Bürgermeisterin Uta Heinrich:

"Anfang April 2002 haben wir uns mit einem Brief an Sie gewandt mit der Überschrift „Politik der Taten nicht der Worte ist gefragt“.
Denn mit Verwunderung durften wir bei einer vorangegangenen Bürgerversammlung in Sinsen zur Kenntnis nehmen, dass Sie als Bürgermeisterin die Einrichtung eines Stadtteilbüros am Marktplatz Sinsen von uns aufgegriffen hatten und für Sommer 2002 die Eröffnung ankündigten. Auch der Ort stand für Sie fest: Marktplatz Sinsen!

Die SPD Sinsen–Lenkerbeck fordert im Grundsatz bereits seit langer Zeit ein solches kommunales Engagement und hat auch die angegebenen Räumlichkeiten ins Spiel gebracht. Deshalb war unsere Freude zunächst darüber groß, die unerwartete Unterstützung von Ihnen zu erhalten.

Zu unserem Bedauern müssen wir allerdings bei unserer Jahresbilanz feststellen, dass wir nicht daran vorbeikommen, erneut eine äußerst kritische Position zu beziehen und nochmals die Politik der Taten zu fordern. Die Ankündigung ist ein ¾ Jahr alt und auf die Eröffnung im Sommer warten wir seit 6 Monaten. Wir hatten uns stets im Laufe des Jahres mit unserem Anliegen in Erinnerung gebracht, doch scheinbar ohne Erfolg. Wir in Sinsen wollen und können uns aber mit bloßen Absichtserklärungen nicht begnügen.

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, Sie werden es doch nicht wie andere Ihrer CDU–Parteikollegen bei ständig wiederkehrenden pathetischen Ankündigungen belassen?

Sollte unsere Orts- und Sachkenntnis erforderlich sein, so stellen wir uns gerne in den Dienst der Sache!"