DRK übernimmt Kindergarten

Michael Groß MdB
Michael Groß

Die SPD bedauert sehr, dass die Evangelische Kirchengemeinde einen Kindergarten aufgeben musste. Wir sehen die Kirchen in einer sozialpolitischen und gesellschaftlichen Verantwortung, Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt, Angebote entsprechend ihrer Wertorientierung zur Verfügung zu stellen.

Die Fraktion akzeptiert aber den Entschluss der evangelischen Stadtgemeinde und dankt dem bisherigen Träger für sein außerordentliches Engagement. Das gilt ebenso für den Beitrag zur seriösen Klärung, welcher Verband als Nachfolger für die Trägerschaft der Einrichtung in frage kommen kann.

Mit der AWO und dem DRK stellten sich zwei kompetente und gute Bewerber zur Wahl. Eine Elternbefragung ergab ein eindeutiges Votum für den Träger AWO. Der Fachausschuss für Kinder, Jugend und Familie sprach sich ebenfalls dafür aus, dem Elternwillen zu folgen und der AWO die Trägerschaft zu übertragen. Hiermit folgte der Ausschuss dem Antrag der SPD-Fraktion und wurde somit den gesetzlichen Grundlagen gerecht, insbesondere bei einem Trägerwechsel den Entscheidungen der Eltern Rechnung zu tragen. Die CDU überstimmte im Rat sowohl den Fachausschuss wie auch die Eltern.

Immer wieder stellt sich die CDU angeblich hinter, an die Seite und in die erste Reihe von Bürgern und Bürgerinnen, wenn es um ihre Belange geht. Erneut fragen wir uns, um welche Interessen geht es eigentlich? Also doch eher eine Posse, wenn die CDU davon spricht, nahe bei den Menschen zu sein.