Gegen die politische und jugendhilfepolitische Aufgabe des Ortsteils Sinsen

Es kann nicht sein, dass unsere Kinder und Jugendlichen sowie Senior/innen Opfer der Unfähigkeit der Stadtspitze werden, zielgerichtete kommunale Entwicklung im Interesse der Bürger/innen zu betreiben und Lebensqualität für die Sinsener und Lenkerbecker zu sichern.

Wir fordern deshalb

1. Der Erhalt und die Sicherung eines Angebotes für Kinder und Jugendliche muss im bisherigen Umfang zur Verfügung stehen. Kinder und Jugendliche benötigen in Sinsen dringend eine Anlaufstätte. Ob dies in den bisherigen Räumlichkeiten oder z. B. in einem leerstehenden Ladenlokal am Marktplatz oder an anderer Stelle geschieht, ist zu diskutieren.

2. Wir haben kein Verständnis dafür, wenn das Lehrschwimmbecken an der Haardschule geschlossen werden soll. Hiermit würde ein weiteres Angebot für die Kinder, aber auch für die Senior/innen wegfallen. Vor allem in der Randlage unseres Stadtteiles, fern ab von Alternativen, ist dies nicht zu vertreten.

3. Es ist nicht mehr hinzunehmen, dass der unzumutbare Zustand an der aufgegebenen Ladenzeile im Nonnenbusch von der Stadtverwaltung toleriert wird. Beschwerden der Anwohner über Dreck, Schmutz und Ungeziefer müssen erhört werden und die Verantwortlichen sind aufzufordern endlich tätig zu werden.

Die Jahreshauptversammlung
des SPD Ortsvereines Sinsen Lenkerbeck
am Samstag, 23. Februar 2002